Portrait 1.

Marta Aigner-Batyity B.A.

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision

0676 37 03 860
abm@aon.at

„Um sich selbst zu finden, muss die Seele eine andere Seele treffen.“ (Platon)

Was ist eigentlich Psychotherapie?

Auszug aus dem österreichischen Psychotherapiegesetz:

„§ 1. (1) Die Ausübung der Psychotherapie im Sinne dieses Bundesgesetzes ist die nach einer allgemeinen und besonderen Ausbildung erlernte, umfassende, bewusste und geplante Behandlung von psychosozial oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen mit wissenschaftlich psychotherapeutischen Methoden in einer Interaktion zwischen einem oder mehreren Behandelten und einem oder mehreren Psychotherapeuten mit dem Ziel, bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Reifung, Entwicklung und Gesundheit des Behandelten zu fördern.“

 

Personzentrierte Psychotherapie

Personzentrierte Psychotherapie ist eine staatlich anerkannte Form der Psychotherapie. Sie findet als Einzel-, Paar-, Familien- oder Gruppentherapie meist in Form eines Dialogs, eines Gesprächs zwischen KlientIn und PsychotherapeutIn statt.


 

Grundgedanke

Die Personzentrierte Psychotherapie wurde von Carl R. Rogers begründet.

Ihr Grundgedanke ist:

  • Jeder Mensch hat ein unermessliches positives Potential zu individuellem Wachstum und Entfaltung in sich, hin zu einem sozialen, kreativen, erfüllten Leben.
  • Durch ungünstige Erfahrungen wie z.B. durch Missachtung, Entwertung oder Überforderung kann dieses Potential eingeschränkt oder blockiert werden bzw. der bewussten Wahrnehmung nicht mehr zugänglich sein. Angst, Druck, Unklarheit, Scham- und Schuldgefühle haben begonnen, die freie Selbstentfaltung zu verhindern.
  • Die Personzentrierte Psychotherapie setzt einen günstigen Prozess in Gang: In der Atmosphäre von einfühlendem Verstehen, positiver Wertschätzung, Aufrichtigkeit und Präsenz in der Beziehung ist es möglich, wieder Zugang zu den eigenen Qualitäten zu finden, ihnen Ausdruck zu verleihen und als Person zu reifen.

 

Grundgedanke Wodurch wirkt Personzentrierte Psychotherapie?

Dem Erleben im Hier und Jetzt, der persönlichen Bedeutung dieses Erlebens und der therapeutischen Beziehung wird in der personzentrierten Psychotherapie ein zentraler Stellenwert beigemessen. Zu einer heilsamen Veränderung können folgende Haltungen des Psychotherapeuten bzw. der Psychotherapeutin beitragen:

Anerkennung: Die Therapeutin bzw. der Therapeut hört aufmerksam zu und nimmt eine grundlegend bejahende Haltung ein. Die bedingungsfreie Hinwendung ermöglicht es dem Klienten bzw. der Klientin, sich selbst zunehmend als Mensch anzunehmen.

Verstehen: Durch das einfühlende Verstehen der Therapeutin bzw. des Therapeuten wird Selbsterkenntnis gefördert. Äußerungen, Befindlichkeiten und Stimmungen der Klientin bzw. des Klienten werden gemeinsam genauer erkundet mit dem Ziel, Gefühle und Verhalten in ihrer umfassenden Bedeutung zu begreifen.

Echtheit in der Begegnung: Der Therapeut bzw. die Therapeutin verhält sich als authentisches Gegenüber, ist möglichst unmittelbar und gegenwärtig, lässt Bindung und Beziehung zu, vom einfachen bejahenden Dasein bis zu ehrlichen Rückmeldungen. Die therapeutische Begegnung wird zu einer neuen und konstruktiven Beziehungserfahrung.


 

Wobei kann Personzentrierte Psychotherapie hilfreich sein?

Im Laufe der Therapie wird die Besonderheit der jeweils eigenen Lebensgeschichte entdeckt, eventuell ungünstige Verhaltensweisen können besser verstanden werden.

Ein vertiefter Zugang, ein besserer Umgang mit sich selbst und miteinander kann entstehen. Neue Sichtweisen und Lösungen entwickeln sich.

  • Wege aus Depression, Angst, Panikattacken, Zwängen, Suchtverhalten, körperlich-seelischen Beschwerden etc.
  • Bewältigung von psychotischem Erleben
  • Erfolgreiche Bewältigung von Lebensübergängen, Konflikten und Krisen
  • Entwicklung eines gesunden Umgangs mit Leistungsdruck und Stress
  • Stärkung von Selbstakzeptanz und Selbstbewusstsein
  • Impulse zu einer gelingenden Beziehungsgestaltung
  • Selbst- und Sinnerfahrung

Quelle: ÖGWG (2014), Folder „Personzentrierte Psychotherapie“, Linz (www.oegwg.at)


 

Was bedeutet Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision?

Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision bedeutet, dass ich mich in meiner langjährigen Ausbildung in den letzten Ausbildungsjahren befinde. Der Status  Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision erlaubt das selbstständige  Therapieren, begleitet durch regelmäßige externe Supervision. Da ich Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision bin, ist eine Abrechnung mit den Gebietskrankenkassen noch nicht möglich.

Mein Angebot

Sie müssen mit Ihren Themen nicht „irgendwie alleine fertig werden“. Ich biete Ihnen professionelle Begleitung und Unterstützung, um Ihre Lebensqualität zu verbessern: Zeit, Raum und Beachtung, um sich in einer vertrauensvollen Atmosphäre zu besprechen und sich weiterzuentwickeln.

Verschwiegenheit

Gemäß § 15 des Psychotherapiegesetzes bin ich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Dies betrifft alle von Ihnen mir anvertrauten Themen und Gesprächsinhalte. Meine Verschwiegenheitspflicht besteht uneingeschränkt gegenüber jedweder Person oder Einrichtung, also z.B. auch gegenüber Ehepartnern, sonstigen Familienangehörigen, staatlichen Dienststellen oder anderen Sozialeinrichtungen. Wünschen Klient/innen bzw. Patient/innen ausdrücklich eine Datenweitergabe an z.B. Versicherungen, ist eine wirksame Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht unerlässlich.


 

 

Thematische Arbeitsschwerpunkte:

  • Angst – Panikattacken
  • Arbeit und Beruf
  • Behinderung
  • Burnout / Burnout-Vorbeugung
  • Depression
  • Interkulturelle Themen
  • Kinder und Jugendliche (allgemein)
  • Mobbing
  • Trennung – Scheidung
  • Zwang

Settings:

  • Einzeltherapie
  • Online-Beratung (Chat/Skype)
  • Hausbesuche
  • Krankenhaus/ Heim-Besuche
  • dolmetsch unterstützte Therapie/Beratung

 

  • Fremdsprache: Ungarisch

 

 

 

Zielgruppen:

  • Kinder ab dem 12. Lebensjahr
  • Jugendliche
  • Junge Erwachsene (18 – 29 Jahre)
  • Erwachsene
  • Ältere Menschen

 

Über mich

bty

Curriculum Vitae:


geboren 1976


1995 – 1999: Pädagogische Hochschule für Sonderschullehrerin Schwerpunkt: Konduktive Pädagogik (Budapest, Ungarn) Bachelor Abschluss mit Auszeichnung


1999 – 2017: Angestellt, als Pädagogin bei der GFGF (Gesellschaft für ganzheitliche Förderung und Therapie GmbH) in Förderzentrum Waldhausen


2013 – 2015: „Sensorisch integrative Mototherapie“ Studium an der Donau Universität in Krems


2014 – 2016: Psychotherapeutisches Propädeutikum bei der ÖGWG in Linz


seit 2016: Psychotherapeutisches Fachspezifikum Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision. Facheinschlägige Praktika: im Landesnervenklinik Mauer; Psychiatrisches Krankenhaus/ Therapiezentrum Ybbs; Neuromed Campus Linz (ehemaliges Wagner-Jauregg Nervenklinik)


seit 2018: Psychotherapeutische Tätigkeit in freier Praxis